Arnsberg. In Kooperation mit der Gleichstellungsstelle der Stadt Arnsberg und dem Apollokino in Neheim gibt es im Rahmen der Kinoreihe „Starke Frauen in starken Rollen“ am Montag, 14. April 2025, um 19 Uhr den Film „Die Fotografin“ zu sehen.
Die Premiere des Films fand am 9. September 2023 beim Toronto International Film Festival statt. Pawel Edelmann und Ellen Kuras wurden im Jahr 2023 für den Hauptpreis des polnischen Filmfestivals Camerimage nominiert. Zwei Jahre später erhielt die Hauptdarstellerin Kate Winslet eine Nominierung für den Golden Globe Award.
Die Handlung des Films: Lee Miller gibt dem Journalisten Tony ein Interview in ihrem Landhaus. Die Atmosphäre ist angespannt, während sie ihm ihr Lebenswerk anhand von Fotografien erklärt. In Rückblenden wird erzählt, wie Lee in den 1930er Jahren als Supermodel in Cornwall lebt. Dort lernt sie Roland Penrose kennen, mit dem sie eine leidenschaftliche Beziehung beginnt und mit ihm nach London geht. Dort beginnt sie ihre Karriere als Fotografin für die Vogue, dank der Unterstützung von Audrey Withers. Ihre Freundschaft mit Audrey entwickelt sich während ihrer beruflichen Zusammenarbeit.
Als der Zweite Weltkrieg ausbricht, dokumentiert Lee das zerstörte London, erhält aber keinen Zugang zur Kriegsberichterstattung. Mit der Hilfe ihres Freundes David Scherman reist sie schließlich nach Frankreich und erlebt die Schrecken des Krieges hautnah. Sie dokumentiert die Leiden der Zivilbevölkerung. Dabei gelingt es ihr, bewegende Bilder des Krieges aufzunehmen, die das menschliche Leid zeigen. Diese Erlebnisse hinterlassen tiefe Spuren bei Lee, und ihre Fotografien werden zu bedeutenden Zeitzeugnissen.
Der Eintritt für den Film beträgt auf allen Plätzen 7,50€. Alle Bürger*innen sind herzlich zur Vorführung eingeladen.
Bei der Zusammenstellung des Programms der Kinoreihe „Starke Frauen in starken Rollen“ legt die Gleichstellungsstelle der Stadt Arnsberg großen Wert auf eine ausgewogene Mischung von Filmen: Heiter, traurig, lehrreich, gesellschaftskritisch und vor allem mit frauenpolitisch relevanten Inhalten. So sollen die Filminhalte ein Spiegelbild dessen sein, was Frauen in der Gesellschaft erleben, fühlen, fürchten, ablehnen oder auch anstreben.
Nähere Informationen gibt es online unter www.arnsberg.de/gleichstellung.